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Auftaktveranstaltung der Wochen gegen Rassismus 2025

v.n.l.r.: Benjamin Lügering (Bischof-Hermann-Stiftung), Ipek Wiesmann (Leitung des Kommunalen Integrationszentrums), Miki Welde (Awareness Kollektiv), Elvira Ajvazi (Moderatorin), Djalila Boukhari (Awareness Kollektiv), Maria Salinas (Vorsitzende des Integrationsrats Münster), Matthias Utech (Integrationsagentur DRK Münster), Medya Mustafa (Antidiskriminierungsstelle, Caritas Münster), Angela Stähler (Ehrenamtliche Bürgermeisterin, CDU), André Gusthövel (stellv. Leitung des Kommunalen Integrationszentrums), Mohamed Kouras (Antidiskriminierungsstelle, DRK Münster), Dr. Cihan Sinanoğlu, Leiter des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (DeZIM)
Mohamed Kouras (DRK Antidiskriminierungsstelle) und Matthias Utech (DRK-Integrationsagentur) als Mitveranstalter und Mitglieder der Fachjury
Grußwort von Maria Salinas (Integrationsrat Münster)
Vorstellung der Arbeit der Fachjury durch Dr. Annah Keige-Huge
Impulsvortrag von Dr. Cihan Sinanoğlu

Am 15. März 2025 fand in der Stadtbücherei Münster die Auftaktveranstaltung der 11. Internationalen Wochen gegen Rassismus in Münster statt. Wie in den Vorjahren waren Mohamed Kouras und Matthias Utech aus dem Team Migration und Stadtteilarbeit des DRK Münster auch in diesem Jahr Mitveranstalter und waren inhaltlich und organisatorisch an der Veranstaltung beteiligt. Zudem waren sie Mitglied der Fachjury, die über die Förderung von Veranstaltungen beriet.

Moderatorin Elvira Ajvazi führte souverän durch das Programm, das mit Grußworten der Bürgermeisterin Angela Stähler sowie der Vorsitzenden des Integrationsrates, Maria Salinas begann. Anschließend stellte Dr. Annah Keige-Huge die Arbeit der Fachjury vor.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Impulsvortrag von Dr. Cihan Sinanoğlu, Leiter des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (DeZIM). Unter dem Titel „Rassismus in der Migrationsgesellschaft – zwischen Anerkennung und Abwertung“ analysierte er die aktuellen rassistischen Diskurse in Deutschland und ihre Auswirkungen auf Betroffene empirisch fundiert und faktenbasiert. Insbesondere auf rassistische Marker und Othering-Prozesse in der sich aktuell immer mehr verschärfenden Migrationsdebatte ging er vertiefend ein. Die anschließende Diskussion mit dem Publikum bot Gelegenheit zum Austausch und auch die lokale Situation in Münster geriet mehr in den Fokus.

Neu in diesem Jahr war ein zusätzliches Austauschformat: Nach dem offiziellen Programm konnten sich die Besucher*innen mit Münsteraner Veranstalter*innen vernetzen, deren Projekte im Rahmen der Wochen gegen Rassismus gefördert werden. Diese Möglichkeit zum direkten Dialog stärkte den lokalen Austausch und die Vernetzung in der rassismuskritischen Arbeit.